Cand

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Cand

Release status: stable [box doku]

Description Die RFM12 Library ermöglicht es RF12(B) Module mit einem AVR zu steuern
Author(s)  Joerg, Tixiv, Asklepios
Last Version  1.0 ()
Platform  GNU/Linux
License  ?
Download  SVN browse




Der Cand[y] ist der Daemon der auf unserem Intranet-Server läuft und die vom CAN-Bus ankommenden Nachrichten verarbeiten kann. Urspruenglich war er nur als zentrale Instanz fuer lapcontrol gedacht. Lapcontrol ist dabei die Clientsoftware die von jedem Rechner aus gestartet werden kann und via tcp/ip eine Verbindung zum Cand aufbaut. Genau genommen sieht es so aus, dass cand ein uart-tcp gateway ist. Damit fuegt er sich in die Struktur wie folgt ein:

+---------------------+   +-----------------------------------+   +--------------------------+   +--------------------------+
| CAN-Device - CAN-Bus| - | CAN-Bus - CAN-Gateway - EIA-232 | - | EIA-232 - cand - tcp/ip | - | tcp/ip - lapcontrol - UI | 
+---------------------+   +-----------------------------------+   +--------------------------+   +--------------------------+

Das auf der EIA-232 Schnittstelle gesprochene Protokoll ist auf der Seite des CAN-Gateway dokumentiert.

start des cand

Cand wird auf KVM (unser Intranet-Server) mit

start cand

gestartet resp mit

stop cand

gestoppt. Es ist davon abzuraten den cand von hand zu starten, da er unter einem spez benutzer laeuft der unter anderem schreibenden zugriff auf /var/log/cand hat. Aus sicherheitsgruenden sollte der cand auch nicht als benutzer root gestartet werden, was durch die start/stop-scripte sicher gestellt ist. Daher die obenstehenden commands nur als root ausfuehren

logging

Der cand loggt alles was auf dem Canbus (eigentlich ja auf der uart) passiert mit. Diese Datei befindet sich unter /var/log/cand/cand.log. Sie sollte einmal in der Woche von logrotate rotiert werden. Sie kann mit unter recht gross werden, wenn Geraete ueber den can-bus ein neues image erhalten.

scripting

Es ist moeglich den cand auf spez. events des can-bus reagieren zu lassen. Dafuer ist unter /etc/cand/ die datei cand.scripts gedacht. Diese hat ein recht eigenwilliges Format da hier kurz am beispiel der Uhrzeitanzeige des Laufschriftborgs beschrieben ist. Die beschreibende Zeile ist

0x24:0x30 0x00:0x30 0x01 -> /etc/cand/timeserv.sh

Das liesst sich wie folgt:

src_addr:src_port dst_addr:dst_port data_length -> command_to_call

wenn also ein packet auf dem bus ankommt, das die entsprechenden eigenschaften hat (src/dst/payloadlength) wird das entsprechenden Command ausgefuehrt. Diese command bekommt dabei als ARGV die daten mit. Ein entsprechendes Script saehe dann z.b. so aus:

#!/bin/bash
DATALENGHT=$1
FIRSTDATABYTE=$2
SECONDDATABYTE=$3
...
LASTDATABYTE=$n #entspricht n=$DATALENGTH+1 max(n)=9

Die uebergebenen Werte kommen alle als Hexwerte rein. Also z.b. '0xde' '0xeb'

uart

Der cand läuft in der aktuellen Version mit 115200 baud.

listen

Der cand hört per default auf den Port 2342.

source

http://das-labor.org/trac/browser/microcontroller/src-atmel/automatization2.0/cand http://das-labor.org/trac/browser/microcontroller/src-atmel/automatization2.0/labcontrol